Starkes Teilnehmerfeld und ein starkes Ergebnis: Auf diesen Nenner kann man wohl das diesjährige Friedfischangeln des Angelfischerverbands im LFV Weser-Ems an der Thülsfelder Talsperre bringen. Mehr als 22 Kilogramm Brassen, Güstern, Rotaugen und auch einen Giebel brachten die 40 Teilnehmer am Sonntag, dem 6. September, nach dem vierstündigen Gemeinschaftsangeln mit zur Waage.
Petrijünger aus Apen, Scheps, Delmenhorst, Harpstedt, Wildeshausen, Huntlosen, Lohne, Essen und den verschiedenen Friesoyther Ortsgruppen hatten sich um 7 Uhr zur Kartenausgabe am idyllisch gelegenen Anglerheim des Verbands eingefunden. Begrüßt wurden sie von Präsidiumsmitglied Bernard Landwehr.
Wie gewohnt bissen die Fische in der Talsperre fast an allen Plätzen recht gut. Die Schwierigkeit bestand eher erneut darin, die größeren Weißfische über der magischen Mindestmaß-Grenze von 25 Zentimeter zu erbeuten. Dafür musste man möglichst einen etwas „tieferen“ Bereich finden und vor allem weit werfen. Deshalb war die Feederrute wieder einmal erste Wahl.
Schwer hatten es die Angler rechts von der „Kuhzunge“. Hier war es in machbarer Wurfweite kaum einen Meter tief. Besser lief es links auf der anderen Seite im etwas tieferen, dennoch kaum 2 Meter tiefen Wasser. Aber auch hier flog so mancher Futterkorb Richtung Horizont. Besonders der von Tobias Hericks: Der Friesoyther Lokalmatador zog voll durch und fischte bei der ehemaligen DLRG auf etwa 80 Meter Entfernung. Die klassische Made-Wurm-Kombi am Haken brachte ihm am Ende nicht nur das höchste Gesamtgewicht mit 4085 Gramm/6 Fische, sondern auch den schwersten Fang des Tages – einen Brassen von 1970 Gramm.
Den zweitschwersten Fisch, ebenfalls ein Brassen (1830 Gramm), fing der Wildeshauser Thomas Kaiser (Wildeshausen). Gleich ein „Brassen-Doppelpack“ (1615+1565 Gramm) gelang Manfred Cebulla. Der Delmenhorster hatte zwischendurch auf „Method Feeder“ umgestellt und wurde dafür kurz vor Schluss belohnt. Seine 3180 Gramm Gesamtgewicht bedeuteten das zweitbeste Gesamtgewicht. Die meisten Fische (9) brachte der Lohner Christoph Landwehr zur Waage, dem zugleich mit 3165 Gramm das drittbeste Gesamtgewicht gelang. Insgesamt brachten gleich 15 Fänger Fische über 25 Zentimeter an die Waage – ein sehr gutes Ergebnis im Vergleich zu den Vorjahren.
Nach dem Angeln gab es wie gewohnt ein kleines Beisammensein bei Bockwurst und Getränken vor dem idyllisch gelegenen Anglerheim. Die Spannung stieg dann am Ende noch einmal bei einer Angelgeräte-Tombola.
Spannend soll es auch noch einmal bei unserem Raubfischangeln an der Talsperre am Sonntag, 1. November, werden. Kartenausgabe ist um 8 Uhr am Anglerheim. Anmeldungen sind bereits möglich per Mail unter info@lfv-weser-ems.de (bitte Vorname, Name und Verein angeben) oder über Tel. 0441/801335 bei der Geschäftsstelle unseres Verbands.
