Nachdem das Monitoring im vorherigen Jahr bei überwiegend hohen Wasserständen durchgeführt wurde, stellten sich im Jahr 2025 wieder die eher üblichen Verhältnisse mit niedrigen Wasserständen ein. Trotz der geringen Regenfälle und teilweise sehr wenig Wasser in den Fließgewässern konnten aber gute Ergebnisse erzielt, zahlreiche Meerforellen gefangen und die Bruthäuser mit befruchteten Eiern gefüllt werden.
Nachdem das Monitoring im vorherigen Jahr bei überwiegend hohen Wasserständen durchgeführt wurde, stellten sich im Jahr 2025 wieder die eher üblichen Verhältnisse mit niedrigen Wasserständen ein. Trotz der geringen Regenfälle und teilweise sehr wenig Wasser in den Fließgewässern konnten aber gute Ergebnisse erzielt werden.
Seit der ersten Novemberhälfte waren der Verband und die ansässigen Vereine an den Gewässern des Ochtumsystems aktiv und konnten zahlreiche Meerforellen insbesondere aus der Delme und der Welse fangen und abstreifen. Dank des großen Engagements der Vereine und ehrenamtlichen Helfer wurden so viele befruchtete Eier gewonnen, dass das Bruthaus in Oldenburg ab Mitte Dezember mit über 300.000 Eiern ausgelastet war und noch eine Anzahl von Eiern in das Bruthaus nach Lathen gebracht wurde. Wesentlich dazu beigetragen haben die Lieferungen des Angelsportvereins Harpstedt.
Erfolgreich war auch das Monitoring des Fischereivereins Wildeshausen im Altonaer Mühlbach und der Visbeker Aue. Neben einer stattlichen Anzahl von Meerforellen konnte auch ein Lachspaar gefangen und abgestreift werden. Die vereinseigene Brutanlage war damit wie in den Vorjahren erneut gut belegt.
An der Lethe ging die Erfolgsgeschichte der Renaturierung und Wiederansiedlung durch den Fischereiverein Wardenburg auch in diesem Jahr weiter. Dem Verein gelang es, rund 45 Meerforellen zu fangen, von denen knapp 80.000 Eier gewonnen werden konnten. Das ist für diese Gewässer ein ungewöhnlicher, bislang noch nicht dagewesener Erfolg, in dem man den Lohn für die viele Arbeit sehen darf, die in die Renaturierung des Gewässers gesteckt wurde.
Der Fischereiverein Friesoythe konnte auch für die Marka einen guten Meerforellenaufstieg verzeichnen. Bei der stichprobenartigen Elektrobefischung wurden zahlreiche laichbereite Fische gefangen. Außerdem konnte man mehrere Laichbetten beobachten. Die Fische wurden in der Marka, wie seit Jahren üblich, nicht abgestreift, da sie sich erfolgreich eigenständig reproduzieren. Das ließ sich wieder einmal sehr gut dadurch nachweisen, dass beim E-Fischen alle Jahrgänge von Meerforellen vertreten waren.
Im Rittrumer Mühlbach stellen sich die Meerforellen erfahrungsgemäß erst spät in der Saison ein. So war es auch 2025/26, als der Sportfischerverein Huntlosen beachtliche 21 Meerforellen fangen konnte. Von den Fischen wurden ca. 20.000 Eier gewonnen, die in Brutkästen direkt im eigenen Gewässer aufgelegt wurden. Zusätzlich bekam man dafür weitere befruchtete Eier von den Vereinen aus Wildeshausen und Harpstedt.
